Immer mehr Hobbyköche und erfahrene Profis erweitern ihren kulinarischen Horizont, indem sie in der Küche mit alternativen Zutaten experimentieren. Ein Beispiel dafür ist Kombucha, ein fermentiertes Teegetränk, das nicht nur ein einzigartiges Geschmackserlebnis bietet, sondern auch beachtliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die Zutaten sind einfach, die Zubereitung interessant und das Ergebnis wird seit Jahrhunderten geschätzt. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie Kombucha selbst herstellen können.
Was ist Kombucha überhaupt?
Kombucha ist ein fermentiertes Getränk, das durch die Fermentation von Zucker, Wasser und schwarzem oder grünem Tee mithilfe einer Schimmelkultur, der sogenannten Soba, hergestellt wird. Die symbiotische Bakterien- und Hefekultur (SCOBY) im Tee wandelt den Zucker in Alkohol um, der anschließend zu Essigsäure verstoffwechselt wird. Das Ergebnis ist ein erfrischendes, leicht kohlensäurehaltiges Getränk voller Probiotika und Antioxidantien. Dieser fermentierte Tee hat eine jahrhundertealte Tradition und stammt ursprünglich aus Asien. Trotz seines säuerlichen Geschmacks ist er ein wunderbar erfrischendes Getränk, das oft als Alternative zu Limonade oder Alkohol genossen wird.
Wie stellt man Kombucha her?
Kombucha selbst herzustellen ist ein einfacher, aber faszinierender Prozess. Zuerst brüht man Tee (schwarz oder grün) auf und lässt ihn abkühlen. Dann gibt man den SCOBY hinzu (den man online kaufen oder von jemandem bekommen kann, der bereits Kombucha herstellt). Anschließend fügt man Zucker hinzu und deckt den Tee mit einem Tuch ab, damit er atmen kann und die Fermentation beginnt. Das erfordert etwas Geduld, da die Fermentation mehrere Wochen dauern kann. Man sieht dann, wie der SCOBY wächst und sich entwickelt – ein Zeichen dafür, dass der Kombucha zum Leben erwacht.
Lieferungen
- Tee: Schwarzer oder grüner Tee eignet sich am besten.
- Zucker: Weißer Kristallzucker ist ideal, da er vom SCOBY während der Fermentation abgebaut wird.
- Wasser: Gefiltertes Wasser, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- SCOBY: (Symbiotische Kultur von Bakterien und Hefen) der „Starter“ für Kombucha.
- Starterflüssigkeit: Hierbei handelt es sich um bereits hergestellten Kombucha, der üblicherweise zusammen mit dem SCOBY geliefert wird.
- Einmachglas oder Glasbehälter: Stellen Sie sicher, dass er sauber ist.
- Atmungsaktives Gewebe und Gummizug: Zum Abdecken des Topfes und zur Luftzirkulation, während unerwünschte Bakterien ferngehalten werden.
Zubereitungsmethode
Bereite den Tee zu
- Einen Liter Wasser zum Kochen bringen.
- Geben Sie 2-3 Teebeutel (oder losen Tee) hinzu und lassen Sie ihn 5-10 Minuten ziehen.
- 100 Gramm Zucker in den heißen Tee einrühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat.
Lass es abkühlen
- Lassen Sie den gesüßten Tee vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen. Zu heißer Tee kann die SCOBY-Kultur beschädigen.
Bereiten Sie den Gärtopf vor.
- Gieße den abgekühlten Tee in ein sauberes Glasgefäß.
- Geben Sie etwa 100-200 ml Starthilfe-Spray hinzu.
- Platzieren Sie den SCOBY vorsichtig auf der Flüssigkeit.
Abdecken und gären lassen.
- Decken Sie den Topf mit einem atmungsaktiven Tuch ab und befestigen Sie es mit einem Gummiband.
- Stellen Sie den Topf an einen warmen Ort (20-30 °C) ohne direkte Sonneneinstrahlung.
- Je nachdem, wie sauer der Kombucha sein soll, lässt man ihn 7-10 Tage fermentieren.
Geschmack und Flasche
- Nach 7 Tagen probieren. Wenn der Geschmack gut ist (leicht säuerlich und erfrischend), den SCOBY entfernen und mit etwas Flüssigkeit für die nächste Charge aufbewahren.
- Den Kombucha in Flaschen füllen und fest verschließen.
Zweite Gärung (optional)
- Füge den Flaschen Aromen (wie Früchte, Ingwer oder Kräuter) hinzu.
- Lassen Sie die Flaschen 2-5 Tage bei Zimmertemperatur stehen, damit sich Kohlensäure bilden kann.
- Anschließend den Kombucha in den Kühlschrank stellen, um den Gärungsprozess zu stoppen.
Wie lagert man Kombucha?
Die richtige Lagerung Ihres selbstgemachten Kombuchas ist ein wichtiger Bestandteil des Herstellungsprozesses. Nach dem Brauen sollte er im Kühlschrank aufbewahrt werden, um die weitere Gärung zu stoppen und sein Aroma zu bewahren. Beachten Sie, dass der Kombucha nach dem Brauen noch eine Weile weitergärt, sodass Sie ihn nach Belieben saurer machen können.
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Los geht's!
Jetzt, da Sie über das nötige Wissen und ein fundiertes Verständnis der Vorteile und des erfrischenden Genusses von selbstgemachtem Kombucha verfügen, kann es losgehen! Kombucha selbst herzustellen ist ein faszinierendes Projekt, das Ihnen dieses einzigartige und gesunde Getränk noch näherbringen wird. Geschmack, Gesundheit und das Abenteuer, eigene kulinarische Kreationen zu erschaffen, erwarten Sie bei Ihrem nächsten Kombucha-Ansatz. Prost!



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